schlafzimmer make over part I – farben

schlafzimmer make over part I – farben

Nach unserem letzten Beitrag zum Thema „Betten“ geht es heute noch einmal um das Schlafzimmer generell. Welche Funktionen hat dieser Raum? Wird er nur zum Schlafen genutzt? Was braucht man, um gut zu schlafen und um sich wohl zu fühlen?

Die Grundrisse unserer Häuser geben dem Schlafzimmer mehr Quadratmeter als den Kinderzimmern. Aber wiederum nicht genügend Fläche, um einen Sessel oder Tisch mit unterzubringen, die dem Raum mehr Funktionen geben würden.

Bei uns hat dieser Raum grundsätzlich nur zwei simple Aufgaben: Gute Nacht Geschichte (vor)lesen und schlafen. Was wir dazu brauchen? Ein Bett und eine Lampe. Na gut: und eine Kommode oder ein Schränkchen für ein paar Klamotten. Katrin hat ein separates Schrankzimmer, so dass wir bei ihr im Schlafzimmer keinen riesigen Kleiderschrank unterbringen müssen.

Daher haben wir uns jeweils dazu entschieden, in den kleinsten Raum des Hauses zu ziehen.

Ehrlich gesagt, wird dieser Raum im Vergleich zum Rest des Hauses eher stiefmütterlich behandelt. Graue, nackte Wände, vertrocknete Blumen, Lagerplatz hinter der Tür und eine provisorische Deckenlampe, die seit Einzug 2010 hängt. Wir halten uns hier ja auch nicht sonderlich viel auf.

Der Raum braucht mehr Wärme und Gemütlichkeit.

Eine gute Basis bildet das helle Bett und die weiße Leinenbettwäsche. Darin mögen wir am liebsten schlafen. Auch die Platzierung der Möbel werden wir so beibehalten, sie ist optimal. Was verändert sich also?

  • wärmere Farben: vor allem an den Wänden
  • Holz: nicht nur auf dem Fußboden
  • ausgeleuchtete Bereiche: die Deckenlampe ist nie an, also brauchen wie sie auch nicht
  • ausgewählte Deko: das ist die Kür und dazu gibt es noch einen gesonderten Beitrag

Die Farben

Die Rückwand hinterm Bett war bis dato dunkelgrau, beinahe schwarz gestrichen. Die Lampen im Nudeton passten perfekt. Der restliche Raum war in hellgrau gehalten. Eine Nicht-Farbe und ein altes Relikt aus unseren Anfängen. (Man hat sich nicht getraut, mit Farbe zu arbeiten, wollte aber nicht alles in weiß. )

Wir haben uns dazu entschieden, den gesamten Raum in einem warmen Beige-Ton von Kolorat zu streichen. Die helle Farbe im gesamten Raum wirkt deutlich ruhiger und harmonisiert perfekt mit dem Fußboden und dem weißen Schrank. Wir haben das erste Mal mit Kolorat-Farbe gestrichen und sind begeistert. Die dunkle Wand mussten wir nur einmal streichen, die Farbe ließ sich wunderbar verarbeiten und deckt hervorragend. Sie wirkt fast wie Puder auf der Wand, total ebenmässig und schön matt.

Holz und Licht

Das weiße Betthaupt muss weichen. Stattdessen bringen wir ein Holzpanell von einem Ikeabett an der Wand an. Ein ebay-Schnapper, das Bett gibt es in Deutschland nämlich nicht mehr. In das neue Rückteil könnten wir noch Bretter hängen, die als Nachttisch dienen. Da wir unsere weißen Nachttische von Kartell aber weiter nutzen wollen, lassen wir die Bretter einfach weg. Vorteil von geschlossenen Nachttischen: Man bekommt auch Dinge unter, die nicht unbedingt jeder sehen soll oder die Unruhe verbreiten.

Panel Bett

Die Nudefarbenen Ball Lampen geben der Wand nun einen rosa Stich. Das mögen wir nicht, es passt nicht zum Raum. Aus diesem Grund müssen die Lampen leider weichen und es zieht das gleiche Modell in neuer Farbe ein. Die mattschwarzen Lampen passen super und gefallen uns richtig gut.

Die Deckenleuchte wird abgeklemmt und mit einem Deckel versehen. Stattdessen zieht auf die weiße Kommode eine weitere Leuchte ein, die in diesem Bereich noch einmal gezielt Licht gibt. Für unsere Nutzung des Schlafzimmers ist die Beleuchung absolut ausreichend.

Jetzt geht es an die Deko.

Bevor wir mit der Deko loslegen, lassen wir den „neuen“ Raum erstmal ein paar Tage bzw. Nächte auf uns wirken. Geplant ist eine neue Bildergalerie und ein paar hübsche Teile auf der Fensterbank. Weiter geht es also mit Part II….

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